Mobile World Congress Barcelona

Der Mobile World Congress in Barcelona bestätigte mit seinen erneuten Besucherrekordzahlen den ungebrochenen Triumphzug von Mobile: Mehr als 85.000 Besucher aus 201 Ländern zählte die Fachmesse in diesem Jahr. Der Kongress konnte mit einigen Superstars aufwarten: Auf der Hardwareseite war das Samsung Galaxy S5 das Smartphone mit der höchsten Hypewelle im Vorfeld der Messe. Auch Sony zeigte sein neues Flaggschiff auf dem MWC, sowie ein wasserdichtes Tablet und Smartphone. Nokia präsentierte Einsteiger Android Geräte und zur Erstaunung aller kein Windows Phone, und LG sein kurviges Flex Phone.

Ohnehin war die Erfassung und Verarbeitung von Körperdaten für gesundheitliche oder sportliche Zwecke eines der Themen der diesjährigen Messe, an dem viele Hersteller und Entwickler reges Interesse zeigten. Samsung schlägt mit dem Pulsmesser des S5 und dem ebenfalls vorgestellten Fitness-Armband Gear Fit in diese Trend-Kerbe. Ob Sony Smartwear, Samsung, Huawei oder Fitbit, alle wagen sich Richtung Quantified Self.

Das Messejahr 2014 stand ganz im Zeichen der Vernetzung der Welt: Smartphones, Phablets, Tablets, Uhren, Zahnbürsten, Kühlschränke und Autos – Internet of Things!

“Connected Cars” wie der Tesla S oder der Ford Focus mit der verbesserten Einpark- und Fahrhilfe “Sync 2″ sowie Touchscreen-Bedienung, Smartphone-Verbindung und Spracherkennung führten dazu, dass auf der Messe das Thema “Connected Drive” kaum zu übersehen war: An etlichen Ständen präsentierten Mobilfunkunternehmen ihre Interpretation des Themas vernetztes Fahren.

Dank NSA Skandal dieses Jahr ein großes Thema: Sicherheit und Datenverschlüsselung. Das Blackphone will verschlüsselte Telefonate und Datenschutz für jedermann bieten, befindet sich allerdings erst in der Beta Phase und kostet auch einiges mehr, als normale Endgeräte, was wir sehr bedenklich finden.

Abgesehen von der traditionellen Hardware waren mit Whatsapp Boss Jan Koum und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zwei junge CEOs zu Gast, die einen Ausblick in die Zukunft des mobilen Netzes wagten.

Leave A Comment