Wer liest 2020 noch Zeitung?

Wer liest 2020 noch Zeitung? Diese provokante Frage durfte ich mit Rechtsanwalt Andreas Eustacchio unter der Moderation von Sieglinde Martin (Institut für Kommunikationsmanagement FH Wien), bei einem „Diskurs über die Zukunft von Kommunikation und Medien“ dem Vorstand der Styria Media Group, Klaus Schweighofer, stellen.

„Das Papier stirbt nicht!“ war die Kernaussage des einführenden Statements von Klaus Schweighofer. Zwar wird sich das Verhalten von LeserInnen dahingehend ändern, dass mobile, schnelle Informationen – vor allem auf Smartphones – immer weiter an Wichtigkeit gewinnen, tiefgehend recherchierter Journalismus wird jedoch auf Papier gelesen. So haben Printmedien nach wie vor eine höhere Reichweite als jedes andere Medium. Besonders zyklisch erscheinende Magazine und Wochenzeitungen zu Spezialthemen werden auch zukünftig eine breite Leserschaft ansprechen. Dennoch müsse die zukünftige Zielsetzung eine Orientierung hin zu jungen Lesern sein. Die Verinnerlichung anderes Leserverhaltens – besonders bei dieser Zielgruppe – wird zu einer Verlagerung der Inhalte weg von politischen und tagesaktuellen Themen, hin zu Infotainment und Technik führen.

Unter den Gästen: Eugenio D’Auria Eugenio (Italienischer Botschafter), Ernst Minar (John Harris Fitness), Helmut Staudinger (Verbund), Gerald Resch (FMA), Felix Dibelka (Dibelka & Partner), Elisabeth Vogl-Pillhofer (ARS – Akademie für Recht, Steuern & Wirtschaft), Christoph Crepaz (Falkensteiner Tourismus), Carla Amina Baghajati (Initiative Muslimischer Österreicherinnen), Melanie Sully (Diplomatische Akademie), Angelika Schätz (BMWFJ), Irene Gehrsitz (GI Public Relations), Cathrin Waltl (JMC) u.v.m.

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